Die Ausgangssituation

Ein mittelständisches Immobilienunternehmen in Norddeutschland hatte eine ehemalige Produktionshalle aus den 1970er Jahren erworben. Das Ziel: Umnutzung der Industriefläche zu einem modernen Gewerbepark mit Büros, Co-Working-Spaces, Werkstätten und Lagerflächen.

Die Herausforderung war typisch für Projekte im Bestand: Bestandspläne existierten nur teilweise — einige Grundrisse stammten noch aus der Bauzeit, andere waren bei verschiedenen Umbauten erstellt worden, aber nie zu einem konsistenten Planwerk zusammengeführt. Schnitte und Ansichten fehlten vollständig. Eine verlässliche Flächenberechnung nach DIN 277 lag nicht vor.

Für die anstehende Entwurfsplanung und den Bauantrag wurden aktuelle, präzise Gebäudedaten als zwingende Voraussetzung identifiziert. Der beauftragte Architekt benötigte ein BIM-Modell in LOD 200 sowie normgerechte Flächenberechnungen.

Projekt auf einen Blick

Industriehalle Norddeutschland

0 qm
Grundflaeche BGF

0
Scanpositionen

0 Tage
Vor-Ort-Aufnahme

0 mm
Registrierungsgenauigkeit

0 Wochen
Gesamtlaufzeit

LOD 200 + LOD 300
DIN 277:2021
Baujahr 1974

Eckdaten des Projekts

Parameter Detail
Gebäudetyp Industriehalle mit angegliederten Büro- und Sozialräumen
Grundfläche ca. 5.000 qm BGF
Baujahr 1974, mehrfach erweitert (1985, 1998)
Bisherige Nutzung Metallverarbeitung, Lager, Büro
Geplante Nutzung Gewerbepark (Büro, Co-Working, Werkstatt, Lager)
Geschosse 1-2 (Halle eingeschossig, Bürotrakt zweigeschossig)
Anforderung 3D-Laserscan, BIM-Modell LOD 200, DIN 277

Projektablauf im Ueberblick

Von der Abstimmung bis zur Lieferung






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Vorbereitung und Abstimmung

Vor dem Scantermin

Abstimmung mit Eigentuemer und Architekturbuero: Erfassungsbereiche festgelegt (alle Innenraeume, Fassaden, Dach, Aussenanlagen), Detaillierungsgrad definiert (LOD 200, Teilbereiche LOD 300), Planumfang vereinbart (Grundrisse, 4 Schnitte, Ansichten, Dachaufsicht) und Flaechenberechnung nach DIN 277:2021 beauftragt.

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Laserscan Innenraeume

Tag 1 — Vor Ort

Zwei Teams mit je einem Leica RTC360 arbeiteten parallel. Team 1 scannte die Produktionshalle (ca. 3.000 qm, 42 Positionen), Team 2 den Buerotrakt (ca. 1.500 qm auf zwei Geschossen, 35 Positionen). Besondere Herausforderungen: Kranbahnerfassung in 10 m Hoehe, unbewegliche Maschinen als Stoerobjekte, wechselnde Lichtverhaeltnisse.

Ergebnis: 77 Scanpositionen, ca. 1,5 Mrd. Messpunkte

2

Aussenbereich und Ergaenzungen

Tag 2 — Vor Ort

Fassadenscans aller vier Seiten (Nordfassade mit engeren Scanabstaenden wegen Nachbargebaeude), Dacherfassung per DJI Matrice 300 RTK mit Photogrammetrie, Ergaenzungsmessungen in freigeraeumten Bereichen. Drohnen-Punktwolke wurde ueber Passpunkte mit terrestrischen Scans zusammengefuehrt.

Ergebnis: +10 Scanpositionen, Gesamt >2 Mrd. Messpunkte

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Registrierung und Aufbereitung

Tag 3-5 — Buero

87 Einzelscans wurden mit Leica Cyclone REGISTER 360 zu einer Gesamtpunktwolke zusammengefuehrt. Automatische Cloud-to-Cloud-Registrierung mit manueller Optimierung. Anschliessend Bereinigung: Personen und temporaere Objekte entfernt, Rauschpunkte an reflektierenden Oberflaechen reduziert, Farbzuweisung aus Panoramabildern.

Genauigkeit: 2,3 mm (Durchschnitt) / 4,1 mm (Maximum)

4

BIM-Modellierung und QS

Woche 2-3 — Buero

Modellierung in Autodesk Revit nach definierter Reihenfolge: Tragstruktur, Sekundaerkonstruktion, Geschossdecken, Oeffnungen, Dach, Treppen, sichtbare Installationen. Jedes Bauteil einzeln gegen die Punktwolke abgeglichen (Toleranz max. 15 mm). QS mit Clash Detection, Scan-Modell-Abgleich und Flaechenpruefung.

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Planerzeugung und Lieferung

Woche 3-4 — Buero

Ableitung aller Plandokumente aus dem BIM-Modell: Grundrisse EG und OG (1:100), vier Querschnitte (1:100), alle Ansichten (1:100), Dachaufsicht (1:200). Flaechenberechnung nach DIN 277:2021 mit vollstaendiger BGF/KGF/NRF-Gliederung. Lieferung als IFC 4.0, Revit, DWG, PDF und XLSX.


Unser Vorgehen

Vorbereitung und Abstimmung

Vor der eigentlichen Datenerfassung fand eine Abstimmung mit dem Eigentümer und dem Architekturbüro statt. Zentrale Fragen wurden geklärt:

  • Welche Bereiche werden erfasst? Alle Innenräume, sämtliche Fassaden, das Dach und die unmittelbare Außenanlage.
  • Welcher Detaillierungsgrad wird benötigt? LOD 200 für das BIM-Modell, ergänzt um LOD 300 für ausgewählte Bereiche (Tragstruktur, Fassadenanschlüsse).
  • Welche Pläne werden benötigt? Grundrisse aller Ebenen, vier Querschnitte, alle Ansichten, Dachaufsicht.
  • Welche Flächenberechnung? DIN 277:2021, gegliedert nach BGF, KGF und NRF mit allen Untergliederungen.

Auf Basis dieser Anforderungen planten wir die Scanpositionen und erstellten einen Zeitplan für die Vor-Ort-Aufnahme.

Tag 1: Laserscan Innenräume

Am ersten Tag starteten wir mit zwei Leica RTC360-Scannern parallel. Zwei Zweier-Teams arbeiteten systematisch durch die verschiedenen Gebäudebereiche:

Team 1: Produktionshalle
Die große Halle (ca. 3.000 qm, lichte Höhe 8-12 m) erforderte aufgrund der Hallenhöhe und der zahlreichen Stützen, Kranbahnen und Installationen eine engmaschige Scanaufstellung. 42 Scanpositionen lieferten eine lückenlose Abdeckung.

Team 2: Büro- und Sozialräume
Der angegliederte Bürotrakt (ca. 1.500 qm auf zwei Geschossen) wurde parallel erfasst. 35 Scanpositionen deckten alle Räume, Flure und Treppenhäuser ab.

Besondere Herausforderungen:

  • Kranbahnen in 10 m Höhe: Zusätzliche Scanpositionen auf der Galerie-Ebene für eine vollständige Erfassung der Dachkonstruktion
  • Produktionsreste: Einzelne schwere Maschinen konnten nicht bewegt werden und mussten als Störobjekte dokumentiert werden
  • Wechselnde Lichtverhältnisse: Die integrierten HDR-Kameras der Scanner kompensierten die großen Helligkeitsunterschiede zwischen Halleninneren und Lichtbändern

Am Ende des ersten Tages: 77 Scanpositionen, ca. 1,5 Milliarden Messpunkte.

Tag 2: Außenbereich und Ergänzungen

Fassadenscans
Alle vier Fassaden wurden vom Boden aus gescannt. Bei der Nordfassade war aufgrund eines angrenzenden Gebäudes nur ein geringer Abstand möglich — hier wurden zusätzliche Positionen mit kürzerem Scanabstand gewählt.

Dacherfassung per Drohne
Das Flachdach wurde mithilfe einer DJI Matrice 300 RTK mit Photogrammetrie-Payload erfasst. Aus den Luftbildern wurde eine photogrammetrische Punktwolke der Dachfläche berechnet und mit den terrestrischen Scans zusammengeführt. Dieser Schritt war wichtig, um die Dachkonstruktion, Dachentwässerung und Aufbauten (Lüftungsanlagen, Lichtkuppeln) vollständig zu dokumentieren.

Ergänzungsmessungen
Abschließend wurden gezielte Detailscans in Bereichen durchgeführt, die am Vortag durch Maschinen oder Lagergut verdeckt waren. Der Eigentümer hatte über Nacht einige Bereiche freigeräumt.

Ergebnis Tag 2: 10 weitere Scanpositionen plus Drohnenflug. Gesamtdatenvolumen: über 2 Milliarden Messpunkte.

Registrierung und Aufbereitung (Büro, Tag 3-5)

Zurück im Büro wurden die 87 Einzelscans zu einer zusammenhängenden Gesamtpunktwolke registriert. Die Leica Cyclone REGISTER 360 Software führte zunächst eine automatische Cloud-to-Cloud-Registrierung durch, die anschließend manuell geprüft und optimiert wurde.

Registrierungsgenauigkeit: Durchschnittlicher Punktwolkenabstand zwischen überlappenden Scans: 2,3 mm. Maximale Abweichung: 4,1 mm. Beide Werte innerhalb der geforderten Toleranz von 5 mm.

Die Drohnen-Punktwolke wurde über gemeinsame Passpunkte an die terrestrische Punktwolke angeschlossen.

Anschließend wurde die Punktwolke bereinigt:

  • Entfernung von Personen und temporären Objekten
  • Reduktion von Rauschpunkten an reflektierenden Oberflächen
  • Farbzuweisung aus den integrierten Panoramabildern

BIM-Modellierung (Büro, Woche 2-3)

In den folgenden zwei Wochen entstand aus der Punktwolke das BIM-Modell in Autodesk Revit. Der Modellierungsprozess folgte einer definierten Reihenfolge:

  1. Tragstruktur: Stützen, Träger, Fundamente, Wände — die Primärkonstruktion als geometrisches Gerüst
  2. Sekundärkonstruktion: Innenwände, Trennwände, Brüstungen
  3. Geschossdecken und Böden: Höhenlagen, Aufbauten, Gefälle
  4. Öffnungen: Fenster und Türen mit Maßen und Positionierung
  5. Dach: Dachkonstruktion, Dachaufbauten, Entwässerung
  6. Treppen und Rampen: Geometrie, Steigungsverhältnisse
  7. Sichtbare Installationen: Kranbahnen, Hauptleitungen, RLT-Anlagen

Jedes Bauteil wurde einzeln gegen die Punktwolke abgeglichen. Die Toleranz für die Übereinstimmung zwischen Modell und Scan wurde auf maximal 15 mm festgelegt und konsequent eingehalten.

Qualitätssicherung (Büro, Woche 3)

Die Qualitätssicherung umfasste drei Prüfschritte:

  1. Geometrieprüfung: Automatischer Clash-Detection-Lauf zur Identifikation von Modellierungsfehlern (durchdringende Bauteile, Lücken)
  2. Scan-Modell-Abgleich: Überlagerung des BIM-Modells mit der Punktwolke und visuelle Prüfung aller Bauteile
  3. Flächenprüfung: Plausibilitätsprüfung der aus dem Modell abgeleiteten Flächenberechnungen gegen Stichprobenmessungen in der Punktwolke

Planerzeugung und Flächenberechnung (Büro, Woche 3-4)

Aus dem BIM-Modell wurden alle geforderten Plandokumente abgeleitet:

  • Grundrisse Erdgeschoss und Obergeschoss (Bürotrakt) im Maßstab 1:100
  • Vier Querschnitte durch relevante Bereiche (Halle, Übergang, Bürotrakt)
  • Alle vier Ansichten mit Fassadendarstellung
  • Dachaufsicht mit Entwässerung und Aufbauten

Die Flächenberechnung nach DIN 277:2021 wurde direkt aus dem Modell generiert und umfasste die vollständige Gliederung in BGF, KGF und NRF mit Aufschlüsselung nach Nutzungsarten.

Das Ergebnis: Das Datenpaket

Das an den Auftraggeber gelieferte Datenpaket umfasste:

Lieferbestandteil Format Beschreibung
Registrierte Punktwolke E57, RCP 2+ Mrd. Punkte, koloriert
BIM-Modell IFC 4.0, Revit (.rvt) LOD 200, Teilbereiche LOD 300
Grundrisse (2 Blatt) DWG, PDF Maßstab 1:100, bemaßt
Querschnitte (4 Blatt) DWG, PDF Maßstab 1:100, bemaßt
Ansichten (4 Blatt) DWG, PDF Maßstab 1:100
Dachaufsicht (1 Blatt) DWG, PDF Maßstab 1:200
Flächenberechnung XLSX, PDF DIN 277:2021, vollständig
Raumbuch XLSX Alle Räume mit Fläche und Nutzung
Projektdokumentation PDF Methodik, Genauigkeit, Abweichungen

Was hat sich veraendert?

Ausgangslage vs. Ergebnis

Vorher

Nachher

Ausgangslage
!
Lueckenhafte Bestandsplaene
Grundrisse teilweise aus der Bauzeit (1974), nie zu einem konsistenten Planwerk zusammengefuehrt. Schnitte und Ansichten fehlten vollstaendig.

!
Keine verlaesslichen Flaechen
Flaechenberechnung nach DIN 277 lag nicht vor. Keine belastbare Basis fuer Bauantrag oder Wirtschaftlichkeitsrechnung.

!
Mehrere Umbauten undokumentiert
Erweiterungen 1985 und 1998 waren nicht in den Plaenen nachgefuehrt. Der tatsaechliche Gebaeudezustand war unbekannt.

!
Geschaetzt 3-4 Wochen konventionelle Vermessung
Eine herkoemmliche Bestandsaufnahme haette bei 5.000 qm mehrere Wochen gedauert — mit dem Risiko von Datenluecken.

Ergebnis nach Scan-to-BIM
Vollstaendiges BIM-Modell (LOD 200/300)
IFC 4.0 und Revit-Modell mit Tragstruktur, Waenden, Oeffnungen, Dach, Treppen und sichtbaren Installationen. Direkt an Tragwerks- und TGA-Planer uebergeben.

Normkonforme Flaechenberechnung
DIN 277:2021 mit vollstaendiger BGF/KGF/NRF-Gliederung — direkt als Bauantragsunterlage verwendbar.

11 Plandokumente aus einem Modell
2 Grundrisse, 4 Querschnitte, 4 Ansichten, 1 Dachaufsicht — als DWG und PDF, bemaßt und konsistent.

Nur 2 Tage vor Ort statt 3-4 Wochen
Keine Nachmessung noetig. Der Architekt konnte jederzeit zusaetzliche Masse und Details aus der Punktwolke entnehmen.

Registrierte Punktwolke als dauerhafte Ressource
Ueber 2 Mrd. kolorierte Messpunkte als E57 und RCP — auch nach Jahren jederzeit fuer neue Planungsaufgaben nutzbar.

Projektergebnis und Nutzen

Der Architekt konnte direkt auf Basis unserer Daten mit der Entwurfsplanung für den Gewerbepark beginnen — ohne eine einzige Nachmessung vor Ort. Die Vorteile im konkreten Projekt:

  • Zeitersparnis Bestandsaufnahme: Statt geschätzt 3-4 Wochen konventioneller Vermessung war die Vor-Ort-Aufnahme in 2 Tagen abgeschlossen
  • Vollständige Datenbasis: Bei der Entwurfsplanung traten keine Datenlücken auf, die eine erneute Begehung erfordert hätten
  • Nachträgliche Maßentnahme: Der Architekt konnte jederzeit zusätzliche Maße und Details aus der Punktwolke entnehmen
  • Normkonforme Flächen: Die Flächenberechnung nach DIN 277 war direkt als Bauantragsunterlage verwendbar
  • Grundlage für weitere Fachplanung: Das BIM-Modell wurde an den Tragwerksplaner und TGA-Planer weitergegeben

Lessons Learned

Auch bei einem routinierten Ablauf gibt es in jedem Projekt spezifische Erkenntnisse:

  1. Frühzeitige Koordination der Freiräumung: Bei Industrieobjekten sollte bereits bei der Auftragserteilung geklärt werden, welche Bereiche freigeräumt werden können. Im konkreten Fall hätte eine vollständige Freiräumung vor Tag 1 den Ergänzungsscan am zweiten Tag reduziert.
  2. Drohnenflug frühzeitig genehmigen: In der Nähe von Flughäfen oder in Flugbeschränkungsgebieten kann die Genehmigung für den Drohnenflug mehrere Wochen dauern. In diesem Projekt war die Genehmigung rechtzeitig eingeholt worden.
  3. LOD-Anforderungen exakt definieren: Die Nachverhandlung von Detaillierungsgraden während der Modellierung ist deutlich aufwändiger als eine saubere Definition im Vorfeld. Ein LOD-Schema mit beispielhaften Bauteildarstellungen hat sich als hilfreiches Kommunikationsmittel bewährt.
  4. Bestandspläne als Orientierung nutzen: Auch veraltete Pläne liefern wertvolle Hinweise auf verdeckte Strukturen (Fundamente, Kanäle, historische Bauabschnitte). Wir empfehlen, vorhandene Unterlagen vor dem Scantermin zu sichten.

Lessons Learned

Erkenntnisse aus dem Projekt

Bei Industrieobjekten sollte bereits bei der Auftragserteilung geklaert werden, welche Bereiche freigeraeumt werden koennen. In diesem Projekt mussten am zweiten Tag Ergaenzungsscans durchgefuehrt werden, weil einige Bereiche durch Maschinen und Lagergut verdeckt waren.


Tipp: Vollstaendige Freiraeumung vor Tag 1 spart einen kompletten Ergaenzungsscan.

In der Naehe von Flughaefen oder in Flugbeschraenkungsgebieten kann die Genehmigung fuer den Drohnenflug mehrere Wochen dauern. In diesem Projekt wurde die Dacherfassung per DJI Matrice 300 RTK durchgefuehrt — die Genehmigung war rechtzeitig eingeholt worden.


Tipp: Drohnengenehmigung direkt bei Auftragserteilung beantragen — nicht erst beim Scantermin.

Die Nachverhandlung von Detaillierungsgraden waehrend der Modellierung ist deutlich aufwaendiger als eine saubere Definition im Vorfeld. In diesem Projekt wurde LOD 200 als Basis vereinbart, mit LOD 300 fuer ausgewaehlte Bereiche (Tragstruktur, Fassadenanschluesse).


Tipp: LOD-Schema mit beispielhaften Bauteildarstellungen als Kommunikationsmittel nutzen.

Auch veraltete Plaene liefern wertvolle Hinweise auf verdeckte Strukturen wie Fundamente, Kanaele und historische Bauabschnitte. In diesem Projekt stammten manche Grundrisse noch von 1974 — sie halfen trotzdem bei der Einordnung der verschiedenen Erweiterungsphasen.


Tipp: Vorhandene Unterlagen vor dem Scantermin sichten — auch wenn sie veraltet sind.

Fazit

Die Digitalisierung einer 5.000 qm Industriehalle ist ein typisches Beispiel für die Leistungsfähigkeit moderner Bestandserfassung. In nur zwei Tagen Vor-Ort-Aufnahme entsteht die Datenbasis für ein vollständiges BIM-Modell, das als Grundlage für Planung, Genehmigung und Bewirtschaftung dient.

Bei SMART+AGILE realisieren wir Scan-to-BIM-Projekte in allen Gebäudekategorien — von der Industriehalle über den Bürokomplex bis zum denkmalgeschützten Altbau. Kontaktieren Sie uns für eine unverbindliche Projektbesprechung.