BIM-Modell erstellen
3D-Bestandsmodell · IFC · LOG 300
BIM-Modell für dein Bestandsgebäude: erfasst vor Ort per Mobile Mapping, modelliert in LOG 300, geliefert als offenes IFC. Für Sanierung, Umbau, Aufstockung und Bewirtschaftung.
Strukturiertes BIM-Modell deines Bestandsgebäudes: Bauteile, Räume und Geschosse in LOG 300, geliefert als offenes IFC.
Dein Gebäude als 3D-Bestandsmodell im offenen IFC-Format in LOG 300, optional mit CAD-Plänen und Punktwolke.
Konkretes Angebot ohne Verpflichtung auf Basis deiner Objektdaten.
Was ein BIM-Modell aus dem Bestand leistet
BIM steht für die Arbeit mit einem digitalen Gebäudemodell, das Geometrie und Bauteilstruktur in einer Quelle bündelt. Bei SMART+AGILE bekommst du davon ein Geometriemodell: strukturiert in Bauteile, Räume und Geschosse, ohne Material- und Bauteileigenschaften und ohne Gebäudetechnik, geliefert als IFC.
SMART+AGILE erfasst dein Gebäude vor Ort per Mobile Mapping: Ein mobiler 3D-Laserscanner wird durch das Gebäude getragen und erfasst die Geometrie während der Begehung, in einem Durchgang über alle Geschosse. Aus der registrierten Punktwolke modellieren wir dein 3D-Bestandsmodell in LOG 300 und übergeben es als offene IFC-Datei.
Wir modellieren in LOG 300, dem Level of Geometry 300: Jedes Bauteil steht mit seiner tatsächlichen Lage, Form und Abmessung im Modell. Das ist die belastbare Geometriegrundlage für Planung, Koordination und Betrieb. Feinere Detaillierung und Eigenschaften ergänzen die Fachplaner auf dieser Grundlage in ihrem eigenen Modell.
Was du gewinnst: eine belastbare Datengrundlage für Sanierung, Umbau, Erweiterung und Betrieb, eine gemeinsame IFC-Datenbasis für Architektur, Gebäudetechnik und Tragwerk, und einen dauerhaft verwendbaren Datensatz für Facility Management und CAFM-Anbindung.
Jetzt Angebot anfordern: BIM-Modell erstellen
Wenige Angaben zu deinem Objekt reichen für ein konkretes Angebot. Unverbindlich und ohne versteckte Kosten.
Lieber erst sprechen oder eine andere Anfrage stellen?
Wann du ein BIM-Modell für deinen Bestand brauchst
Drei Situationen, in denen ein strukturiertes BIM-Modell den Unterschied macht.
Energetische und bauliche Sanierung
Du planst Hülle, Anlagentechnik oder Brandschutz und brauchst eine Geometrie, die zur Realität passt. Das Modell zeigt Wandstärken, Deckenhöhen, Öffnungen und Dach so, wie sie tatsächlich sind.
Umbau, Erweiterung oder Aufstockung
Bauträger, Architekten und Fachplaner arbeiten für Umbau und Aufstockung auf demselben Bestandsmodell. Konflikte werden früh sichtbar, und die Planung startet von einer abgestimmten Quelle.
Betrieb und Facility Management
Du willst dein CAFM-System auf einer belastbaren Bestandsgeometrie aufsetzen: Räume, Flächen und Bauteile strukturiert hinterlegt. Das IFC-Modell liefert die Grundlage, dein System setzt darauf auf.
Was du bekommst
Bei SMART+AGILE bekommst du dein Datenpaket aus einer Hand: ein klar definierter Lieferumfang, du wählst, was du brauchst, und bekommst genau das geliefert.
Datenpaket IFC-Modell
Dein Gebäude als 3D-Bestandsmodell im offenen IFC-Format in LOG 300: alle Bauteile als Geometrie, ohne Materialeigenschaften und Gebäudetechnik.
CAD-Pläne
Aus dem Modell leiten wir maßhaltige Pläne in Grundriss, Schnitt und Ansicht ab, mit Außenbemaßung, Höhenangaben und Raumbeschriftung, übergeben als DWG und PDF.
Punktwolke
Die registrierte Gesamtpunktwolke deiner Erfassung als E57, neben dem Modell zum Nachmessen, Prüfen und für eigene Auswertungen in deiner Software, über alle Geschosse.
Du willst ein BIM-Modell für dein Bestandsgebäude?
Hol dir ein konkretes Angebot, unverbindlich und ohne versteckte Kosten.
Wie wir starten: von der Anfrage zum IFC-Modell
Erstkontakt: wenige Angaben reichen
Für ein konkretes Angebot brauchen wir am Anfang nur die Eckdaten deines Objekts: Gebäudeart, Lage, Anzahl der Einheiten und die ungefähre Bruttogrundfläche. Zugang und vorhandene Unterlagen klären wir, sobald der Termin steht.
Vor-Ort-Begehung
Vor Ort erfassen wir das Gebäude per Mobile Mapping in einem systematischen Durchgang durch alle Räume, berührungsfrei und im laufenden Betrieb. Die Räume müssen dafür weder leer noch unbewohnt sein, niemand muss ausziehen.
Modellierung und IFC-Lieferung
Nach der Begehung registrieren wir die Punktwolke und modellieren daraus dein 3D-Bestandsmodell in LOG 300, jedes Bauteil geprüft gegen die Punktwolke. Du erhältst es im offenen IFC-Format, optional mit CAD-Plänen und Punktwolke.
BIM-Modell erstellen: Hintergrund und Abgrenzung
BIM, Building Information Modeling, ist die methodische Grundlage der digitalen Bauwerksplanung. Das Informationsmanagement mit BIM ist international in der Normenreihe ISO 19650 geregelt, in Deutschland ergänzt durch die Richtlinienreihe VDI 2552. Das offene Datenformat für die Zusammenarbeit der Fachplaner ist IFC, gepflegt von buildingSMART International. Als BIM-Modell wird der strukturierte Datensatz bezeichnet, der ein Gebäude in Geometrie und Bauteilstruktur abbildet.
Für wen ein BIM-Modell aus dem Bestand gedacht ist
Asset Manager und Property Manager, die Bestandsgebäude digital strukturieren wollen. Bauträger und Investoren bei Umbau, Aufstockung oder Erweiterung. Eigentümer und Facility Manager mit Fokus auf Betrieb und CAFM-Anbindung. Architektur- und Fachplanungsbüros, die für ein Bestandsgebäude eine belastbare Geometrie als Planungsausgangspunkt brauchen. Energetische Sanierer, die Hülle und Anlagentechnik auf demselben Datensatz planen.
Was ein BIM-Modell von einem 3D-Bestandsplan unterscheidet
Ein 3D-Bestandsplan ist Geometrie als visuelle Form: Die Wand ist eine Fläche, die Tür ein Loch. Ein BIM-Modell strukturiert dieselbe Geometrie in Bauteile: Die Wand wird zum Wandobjekt mit Geschosszuordnung, der Raum zum Raumobjekt mit Fläche und Bezeichnung. Aus dem strukturierten Modell lassen sich Pläne, Schnitte, Ansichten und Flächen direkt ableiten, und mehrere Fachplaner arbeiten gleichzeitig auf demselben IFC-Datensatz.
Welche Modellierungstiefe wofür
Die Detailtiefe eines Modells wird in Stufen beschrieben. Für die Geometrie hat sich der Level of Geometry etabliert. Wir modellieren den Bestand in LOG 300: geometrisch exakt, jedes Bauteil mit seiner tatsächlichen Lage und Abmessung, ohne Material- und Bauteileigenschaften und ohne Gebäudetechnik. Das reicht für Variantenstudien, Genehmigungsplanung und Bewirtschaftung. Höhere Detaillierung und Eigenschaften pflegen die Fachplaner in ihrem Modell auf unserer Geometrie.
Was SMART+AGILE in diesem Kontext leistet
Wir erfassen dein Bestandsgebäude vor Ort, registrieren die Punktwolke, modellieren daraus das BIM-Modell in LOG 300 und liefern es als IFC. Optional ergänzen wir CAD-Pläne, die Punktwolke oder Flächen aus derselben Erfassung. Welche Bestandteile du bekommst, fassen wir in klar definierten Datenpaketen zusammen: Du wählst, was du brauchst, und bekommst genau das geliefert.
Bereit für dein BIM-Modell?
Hol dir ein konkretes Angebot, unverbindlich und ohne versteckte Kosten.
Häufige Fragen zum BIM-Modell
Was kostet es, ein BIM-Modell erstellen zu lassen?
Der Aufwand hängt von Gebäudegröße, Anzahl der Einheiten, Zugänglichkeit und den gewählten Bausteinen ab. Wir kalkulieren flächenabhängig in m²-Staffeln, größere Objekte werden anteilig günstiger. Du erhältst nach deiner Anfrage ein konkretes Angebot auf Basis deiner Objektdaten, unverbindlich und ohne versteckte Kosten.
Wie lange dauert die Erstellung eines BIM-Modells aus dem Bestand?
Die Dauer hängt von Gebäudegröße und Zugänglichkeit ab und davon, ob neben dem Modell auch CAD-Pläne, Punktwolke oder Flächen mitgeliefert werden. Mit deinem Angebot bekommst du einen auf dein Objekt bezogenen Zeitplan für Erfassung und Modellierung.
Welche Modellierungstiefe bekomme ich?
Wir modellieren in LOG 300, dem Level of Geometry 300: Jedes Bauteil steht mit seiner tatsächlichen Lage, Form und Abmessung im Modell, ohne Material- und Bauteileigenschaften und ohne Gebäudetechnik. Das ist die belastbare Geometriegrundlage für Planung, Koordination und Bewirtschaftung. Was du darüber hinaus brauchst, ergänzt dein Fachplaner in seinem Modell.
Welche Dateiformate bekomme ich geliefert?
Standard ist das BIM-Modell als IFC, offen und herstellerneutral. Als optionale Bausteine ergänzen wir CAD-Pläne als DWG und PDF, die Punktwolke als E57 und Flächen nach DIN 277 oder WoFlV als PDF und XLS. Du wählst, was du brauchst, und bekommst genau das geliefert.
Was ist der Unterschied zwischen einem BIM-Modell und einem 3D-Bestandsplan?
Ein 3D-Bestandsplan ist Geometrie als visuelle Form: Die Wand ist eine Fläche, die Tür ein Loch. Ein BIM-Modell strukturiert dieselbe Geometrie in Bauteile, Räume und Geschosse. Die Wand wird zum Wandobjekt mit Geschosszuordnung, der Raum zum Raumobjekt mit Fläche und Bezeichnung. Aus dem strukturierten Modell lassen sich Pläne, Schnitte und Flächen direkt ableiten, und Fachplaner arbeiten auf demselben IFC-Datensatz weiter.
Kann das BIM-Modell mit unseren vorhandenen Bestandsplänen abgeglichen werden?
Vorhandene Pläne helfen bei der Vorbereitung und beim Abgleich von Bezeichnungen und Achsen. Grundlage des Modells ist die Erfassung vor Ort. Wo der dokumentierte vom gebauten Zustand abweicht, wird das im Modell sichtbar.
Müssen die Räume bei der Erfassung leer oder unbewohnt sein?
Nein. Die Erfassung per Mobile Mapping läuft im bewohnten oder genutzten Zustand, in einem Durchgang durch alle Räume. Niemand muss ausziehen oder den Betrieb unterbrechen.
Weitere Seiten zu BIM und IFC
Seiten, die zu deinem Vorhaben passen könnten, und der Überblick über das ganze Thema.
