Bestandsgebäude in Berlin: vom Gründerzeit-Altbau bis zum Bürohochhaus
Berlin ist eine Stadt der gewachsenen Bestände — und stellt damit eigene Anforderungen an die 3D-Erfassung. Drei Gebäude-Klassen prägen den Berliner Bestand in besonderer Weise, und jede stellt eigene Anforderungen an die Scan-Strategie.
Gründerzeit-Altbauten in Mitte und Prenzlauer Berg
Stuckdecken, hohe Räume, verwinkelte Grundrisse mit Berliner Zimmer und Hinterhof-Topologien — der typische Gründerzeit-Altbau in Mitte, Prenzlauer Berg oder Friedrichshain ist für eine Bestandserfassung mit alten Plänen schwierig. Mobiles SLAM-Scanning erfasst die tatsächliche Geometrie kontinuierlich während der Begehung: jeden Erker, jede Wandnische, jeden Treppenlauf zwischen Vorder- und Hinterhaus. Du bekommst die Punktwolke des realen Bestands, nicht eine Rekonstruktion aus Bauakten der 1880er Jahre.
Plattenbau-Bestand in Marzahn und Hellersdorf
Im Berliner Osten dominieren die WBS-70-Plattenbauten. Repetitive Wohnungstypen, große Bruttogrundflächen, klare Geschoss-Logik — das spielt der mobilen Begehung in die Hände: Nach der ersten Etage standardisiert sich der Workflow. Wer eine Plattenbau-Sanierung in Marzahn oder Hellersdorf vorbereitet, bekommt mit einem Scan die belastbare Datengrundlage für serielle Refurbishment-Planung, Fassadensanierung oder Aufstockung.
Denkmalgeschützte Industriebauten an der Spree
Von Schöneweide über Oberschöneweide bis ans Spreeufer in Treptow ziehen sich die ehemaligen Industrie- und Werkbauten — heute meist denkmalgeschützt, oft Kandidaten für Refurbishment in Büro, Wohnen oder Kultur. Hohe Hallen, Stahlträger-Konstruktionen, Volumen statt einfacher Geschoss-Stapelung: hier braucht die Scan-Strategie eine andere Logik als beim Wohngebäude. Optional ergänzen wir die Punktwolke um den Punktwolken-Viewer, sodass Architekten, Statiker und Denkmalbehörden auf denselben Datenbestand zugreifen, ohne dass jeder die Originaldatei lokal vorhalten muss.